Volendam

Volendam

Das ehemalige Fischerdorf Volendam hat sich seine authentische Atmosphäre bewahrt und zieht täglich viele Besucher an.

Im Jahr 1357 gruben die Bewohner von Edam einen kürzeren Verbindungsweg zur Zuiderzee. Vor dem alten Hafen wurde ein Damm angelegt und der Hafen wurde zugeschüttet. Schon bald ließen sich hier Bauern und Fischer nieder, so ist Volendam entstanden. Über 500 Jahre war es nicht mehr als ein vergessenes Fischerdorf. In dieser Abgeschiedenheit konnten die alten Bräuche, die Trachten und der katholische Glaube in Volendam fortbestehen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließen sich zahlreiche Maler in Volendam nieder, die sich nur allzu gerne von diesem charakteristischen Dorf mit seinen typischen Bräuchen und trachtentragenden Dorfbewohnern inspirieren ließen. In der Folge kam rund 50 Jahre später der Touristenstrom in Gang. Volendam hat sich im Laufe der Jahre verändert, doch seine Bewohner unterscheiden sich noch immer von der restlichen Bevölkerung. So sprechen sie einen ganz besonderen Dialekt und sind in einer vorwiegend evangelischen Region vielfach katholisch geblieben. Die Trachten sind mittlerweile größtenteils aus dem Straßenbild verschwunden, doch Berühmtheiten und Touristen lassen sich noch gerne in der traditionellen Volendamer Tracht fotografieren.